Olaparib (10) – Lynparza®

Prostatakarzinom, metastasiert, kastrationsresistent,Chemotherapie nicht klinisch indiziert, Kombination mit Abirateron und/oder Prednison

Steckbrief

Start des Verfahrens 15.01.2023 – Zulassung: 16.12.2022
Beschluss 06.07.2023
Wirkstoff Olaparib
Handelsname Lynparza®
Pharm. Unternehmer AstraZeneca GmbH
G-BA Vorgangsnummer D-900
ATC-Code L01XK01 PARP-Inhibitoren (L01XK)
ICD-10 Codes (AIS) C61Bösartige Neubildung der Prostata
Alpha-ID Codes (AIS) I21708Metastasierendes Prostatakarzinom
DDD Tagesdosis 0.8 g oral
Therapeutisches Gebiet Onkologische Erkrankungen Prostatakarzinom (PC)
Grund des Verfahrens Neues Anwendungsgebiet
Besonderheit ZVT-Änderung Praxisbesonderheit

Anwendungsgebiet des Beschlusses

Lynparza wird angewendet in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon für die Behandlung von erwachsenen Patienten mit mCRPC, bei denen eine Chemotherapie nicht klinisch indiziert ist

Patientengruppe Indikation ZVT
a1) Erwachsene mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist und die keine vorherige Therapie des mCRPC erhalten haben; Erwachsene mit BRCA-Mutation – Abirateronacetat in Kombination mit Prednison oder Prednisolon (nur für Patienten, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient ist; nur für Patienten mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Verlauf der Erkrankung nach Versagen der Androgenentzugstherapie, bei denen eine Chemotherapie noch nicht klinisch indiziert ist) oder – Enzalutamid (nur für Patienten, deren Erkrankung während oder nach einer Chemotherapie mit Docetaxel fortschreitet; nur für Patienten mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Verlauf der Erkrankung nach Versagen der Androgenentzugstherapie, bei denen eine Chemotherapie noch nicht klinisch indiziert ist) oder – Olaparib als Monotherapie (nur für Patienten mit BRCA1/2-Mutationen (in der Keimbahn und/oder somatisch), deren Erkrankung nach vorheriger Behandlung, die eine neue hormonelle Substanz (new hormonal agent) umfasste, progredient ist) oder ‒ Best-Supportive-Care (nur für Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand (ECOG Performance Status ≥ 2))
a2) Erwachsene mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist und die keine vorherige Therapie des mCRPC erhalten haben; BRCA-Wildtyp – Abirateronacetat in Kombination mit Prednison oder Prednisolon (nur für Patienten, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient ist; nur für Patienten mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Verlauf der Erkrankung nach Versagen der Androgenentzugstherapie, bei denen eine Chemotherapie noch nicht klinisch indiziert ist) oder – Enzalutamid (nur für Patienten, deren Erkrankung während oder nach einer Chemotherapie mit Docetaxel fortschreitet; nur für Patienten mit asymptomatischem oder mild symptomatischem Verlauf der Erkrankung nach Versagen der Androgenentzugstherapie, bei denen eine Chemotherapie noch nicht klinisch indiziert ist) oder – Olaparib als Monotherapie (nur für Patienten mit BRCA1/2-Mutationen (in der Keimbahn und/oder somatisch), deren Erkrankung nach vorheriger Behandlung, die eine neue hormonelle Substanz (new hormonal agent) umfasste, progredient ist) oder ‒ Best-Supportive-Care (nur für Patienten mit reduziertem Allgemeinzustand (ECOG Performance Status ≥ 2))
b) Erwachsene mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC), bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist und die bereits eine vorherige Therapie des mCRPC erhalten haben Patientenindividuelle Therapie unter Auswahl von ­ Abirateronacetat in Kombination mit Prednison oder Prednisolon (nur für Patienten, deren Erkrankung während oder nach einer Docetaxel-haltigen Chemotherapie progredient ist), ­ Enzalutamid (nur für Patienten, deren Erkrankung während oder nach einer Chemotherapie mit Docetaxel fortschreitet) und ­ Olaparib als Monotherapie (nur für Patienten, deren Erkrankung nach vorheriger Behandlung, die eine neue hormonelle Substanz (new hormonal agent) umfasste, progredient ist) unter Berücksichtigung der Vortherapie(n) und des BRCA1/2-Mutationsstatus

Studien und Ergebnisse

Anzahl Studien
(beste Patientengruppe)
1 (PROpel)
Studiendesign
(beste Patientengruppe)
H2H vs. ZVT
Metaanalyse
(beste Patientengruppe)
nein
Grund für Patientengruppenbildung (G-BA) Vorbehandlung, Genetik/Mutationstyp
ZVT-Änderung 24.01.2023 – BSG-Urteil zu Off-label use

  • Klinische Studien
    • Bei der Studie PROpel handelt es sich um eine randomisierte, kontrollierte, doppelblinde Phase III Studie, in der Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegen Abirateron und Prednison oder Prednisolon verglichen wird.

a1) Erwachsene mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist und die keine vorherige Therapie des mCRPC erhalten haben - Erwachsene mit BRCA-Mutation

  • Im Ergebnis stellt der G-BA für Olaparib in Kombination mit Abirateronacetat und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateronacetat Kombination mit Prednison oder Prednisolon einen beträchtlichen Zusatznutzen für Patienten mit unvorbehandeltem mCRPC und BRCA-Mutation fest.
  • Insbesondere aufgrund der Unsicherheit, inwieweit für alle Patienten in der Studie PROpel eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert war, resultiert bezüglich der Aussagekraft der Nachweise ein Anhaltspunkt für einen Zusatznutzen.
  • Mortalität
    • Für Patienten mit BRCA-Mutation zeigt sich im Gesamtüberleben ein statistisch signifikanter Unterschied zugunsten von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron und Prednison oder Prednisolon.
    • Diesbezüglich wird das Ausmaß der erzielten Verlängerung im Gesamtüberleben als eine sehr deutliche Verbesserung bewertet.
  • Morbidität - Beeinträchtigung durch Schmerz (BPI-SF Item 9a-g)
    • Für Patienten mit BRCA-Mutation zeigt sich im vorliegenden Endpunkt ein statistisch signifikanter Unterschied, der einen relevanten Vorteil von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron und Prednison oder Prednisolon aufzeigt.
  • Morbidität - Symptomatische skelettbezogene Ereignisse (SSRE)
    • Für Patienten mit BRCA-Mutation zeigt sich im vorliegenden Endpunkt ein statistisch signifikanter Unterschied, der einen deutlichen Vorteil von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron und Prednison oder Prednisolon aufzeigt.
  • Morbidität - Progressionsfreies Überleben (rPFS)
    • Unter Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon ist das rPFS im Vergleich zu Abirateron in Kombination Prednison oder Prednisolon in der Gesamtpopulation statistisch signifikant verlängert.
    • Bei dem vorliegenden Endpunkt rPFS handelt es sich um einen kombinierten Endpunkt, der sich aus Endpunkten der Kategorien „Mortalität“ und „Morbidität“ zusammensetzt.
  • Morbidität - Stärkster Schmerz (BPI-SF Item 3) und Schmerzintensität (BPI-SF Items 3-6)
    • Für die Endpunkte stärkster Schmerz, erhoben mittels BPI-SF Item 3, sowie Schmerzintensität, erhoben mittels BPI-SF Items 3-6, zeigen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen.
  • Morbidität - Gesundheitszustand (EQ-5D VAS)
    • Für den Endpunkt Gesundheitszustand, erhoben anhand der visuellen Analogskala (VAS) des EQ-5D, liegen keine verwertbaren Daten vor, da der Anteil an Patienten, die zu Tag 1 zensiert und damit in der Analyse nicht berücksichtigt wurden, >30% beträgt.
  • Gesundheitsbezogene Lebensqualität - FACT-P
    • Für Patienten mit BRCA-Mutation zeigt sich ein deutlicher Vorteil von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron und Prednison oder Prednisolon.
  • Nebenwirkungen - Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SUEs)
    • Für Patienten mit BRCA-Mutation zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen.
  • Nebenwirkungen - Schwere unerwünschte Ereignisse (CTCAE-Grad ≥ 3)
    • Für die Endpunkte schwere UEs zeigt sich jeweils ein statistisch signifikanter Nachteil von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron in Kombination Prednison oder Prednisolon in der Gesamtpopulation.
  • Nebenwirkungen - Therapieabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse (UEs)
    • Für die Endpunkte Therapieabbrüche wegen UEs zeigt sich jeweils ein statistisch signifikanter Nachteil von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron in Kombination Prednison oder Prednisolon in der Gesamtpopulation.
  • Nebenwirkungen - Spezifische unerwünschte Ereignisse
    • Im Detail zeigen sich bei den spezifischen unerwünschten Ereignissen statistisch signifikante Unterschiede zum Nachteil vom Olaparib in Kombination Abirateronacetat und Prednison oder Prednisolon bezüglich der Diarrhö (PT, UEs), Übelkeit (PT, UEs), Appetit vermindert (PT, UEs), Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen (SOC, SUEs), Lungenembolie (PT, schwere UEs) und Anämie (PT, schwere UEs) in der Gesamtpopulation.
  • Gesamtbewertung
    • In der Gesamtschau zeigen sich Vorteile in der Mortalität, der Morbidität und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität.
    • Demgegenüber stehen Nachteile in der Endpunktkategorie Nebenwirkungen.
    • In der Abwägung wird ein beträchtlicher Zusatznutzen von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron in Kombination mit Prednison oder Prednisolon für Patienten mit unvorbehandeltem metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom mit BRCA-Mutation festgestellt.

a2) Erwachsene mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC) bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist und die keine vorherige Therapie des mCRPC erhalten haben - Erwachsene ohne BRCA-Mutation (BRCA-Wildtyp)

  • Im Ergebnis wird festgestellt, dass ein Zusatznutzen für Olaparib in Kombination mit Abirateronacetat und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateronacetat Kombination mit Prednison oder Prednisolon für Patienten mit unvorbehandeltem mCRPC und ohne BRCA-Mutation nicht belegt ist.
  • Mortalität
    • Für Patienten ohne BRCA-Mutation zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen.
  • Morbidität - Beeinträchtigung durch Schmerz (BPI-SF Item 9a-g)
    • Für Patienten ohne BRCA-Mutation zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen.
  • Morbidität - Symptomatische skelettbezogene Ereignisse (SSRE)
    • Für Patienten ohne BRCA-Mutation zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen.
  • Morbidität - Progressionsfreies Überleben (rPFS)
    • Unter Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon ist das rPFS im Vergleich zu Abirateron in Kombination Prednison oder Prednisolon in der Gesamtpopulation statistisch signifikant verlängert.
    • Bei dem vorliegenden Endpunkt rPFS handelt es sich um einen kombinierten Endpunkt, der sich aus Endpunkten der Kategorien „Mortalität“ und „Morbidität“ zusammensetzt.
  • Morbidität - Stärkster Schmerz (BPI-SF Item 3) und Schmerzintensität (BPI-SF Items 3-6)
    • Für die Endpunkte stärkster Schmerz, erhoben mittels BPI-SF Item 3, sowie Schmerzintensität, erhoben mittels BPI-SF Items 3-6, zeigen sich keine statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Behandlungsgruppen.
  • Morbidität - Gesundheitszustand (EQ-5D VAS)
    • Für den Endpunkt Gesundheitszustand, erhoben anhand der visuellen Analogskala (VAS) des EQ-5D, liegen keine verwertbaren Daten vor, da der Anteil an Patienten, die zu Tag 1 zensiert und damit in der Analyse nicht berücksichtigt wurden, >30% beträgt.
  • Gesundheitsbezogene Lebensqualität - FACT-P
    • Für Patienten ohne BRCA-Mutation zeigt sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen, wodurch für diese Patientengruppe weder Vor- noch Nachteile vorliegen.
  • Nebenwirkungen - Schwere unerwünschte Ereignisse (CTCAE-Grad ≥ 3)
    • Für die Endpunkte schwere UEs zeigt sich jeweils ein statistisch signifikanter Nachteil von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron in Kombination Prednison oder Prednisolon in der Gesamtpopulation.
  • Nebenwirkungen - Therapieabbrüche wegen unerwünschter Ereignisse (UEs)
    • Für die Endpunkte Therapieabbrüche wegen UEs zeigt sich jeweils ein statistisch signifikanter Nachteil von Olaparib in Kombination mit Abirateron und Prednison oder Prednisolon gegenüber Abirateron in Kombination Prednison oder Prednisolon in der Gesamtpopulation.
  • Nebenwirkungen - Spezifische unerwünschte Ereignisse
    • Im Detail zeigen sich bei den spezifischen unerwünschten Ereignissen statistisch signifikante Unterschiede zum Nachteil vom Olaparib in Kombination Abirateronacetat und Prednison oder Prednisolon bezüglich der Diarrhö (PT, UEs), Übelkeit (PT, UEs), Appetit vermindert (PT, UEs), Verletzung, Vergiftung und durch Eingriffe bedingte Komplikationen (SOC, SUEs), Lungenembolie (PT, schwere UEs) und Anämie (PT, schwere UEs) in der Gesamtpopulation.
  • Gesamtbewertung
    • In der Gesamtbetrachtung der Ergebnisse ergeben sich weder Vor- noch Nachteile in den Endpunktkategorien Mortalität, Morbidität und gesundheitsbezogene Lebensqualität.
    • Demgegenüber stehen Nachteile in der Endpunktkategorie Nebenwirkungen, insbesondere den SUEs.
    • Das Ausmaß der negativen Effekte wird jedoch nicht derart gravierend eingeschätzt, als dass in der Gesamtbetrachtung die Ableitung eines „geringeren Nutzens“ gerechtfertigt wäre.

b) Erwachsene mit metastasiertem kastrationsresistentem Prostatakarzinom (mCRPC), bei denen eine Chemotherapie klinisch nicht indiziert ist und die bereits eine vorherige Therapie des mCRPC erhalten haben

  • Ein Zusatznutzen ist nicht belegt.
  • Die für die Nutzenbewertung relevante Studie 8 wurde vom pharmazeutischen Unternehmer im Dossier für die Nutzenbewertung nicht angeführt.
  • Im Rahmen des Stellungnahmeverfahrens erfolgte zwar eine Nachreichung der Studienunterlagen, eine Aufarbeitung der Daten entsprechend der Modulvorlage erfolgte jedoch nicht.

Zugehörige Verfahren

Olaparib (12) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Primär fortgeschrittenes oder rezidiviertes Endometriumkarzinom mit pMMR, Kombination mit Durvalumab, Erhaltungstherapie 780–1.430 50% Hinweis auf beträchtlicher Zusatznutzen
Olaparib (11) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primäres Peritonealkarzinom, BRCA-mutiert, FIGO-Stadien III und IV, Erhaltungstherapie 520–630 100% Zusatznutzen nicht belegt
Olaparib (10) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Prostatakarzinom, metastasiert, kastrationsresistent,Chemotherapie nicht klinisch indiziert, Kombination mit Abirateron und/oder Prednison 9.400–12.200 25% Anhaltspunkt für beträchtlicher Zusatznutzen
Olaparib (9) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primäres Peritonealkarzinom, FIGO-Stadien III und IV, HRD-positiv, Erhaltungstherapie, Kombination mit Bevacizumab 1.030–1.250 100% Anhaltspunkt für beträchtlicher Zusatznutzen
Olaparib (8) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Mammakarzinom, HER2-, BRCA1/2-Mutation, vorbehandelt, hohes Rezidivrisiko, Adjuvanz, Monotherapie oder Kombination mit endokriner Therapie 540–690 100% Hinweis auf geringer Zusatznutzen
Olaparib (5) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Adenokarzinom des Pankreas, BRCA1/2-Mutationen, Erhaltungstherapie 75–95 100% Zusatznutzen nicht belegt
Olaparib (6) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Prostatakarzinom, BRCA1/2-Mutationen, Progredienz nach hormoneller Behandlung 2.290–3.040 100% Anhaltspunkt für beträchtlicher Zusatznutzen
Olaparib (7) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primäres Peritonealkarzinom, FIGO-Stadien III und IV, HRD-positiv, Erhaltungstherapie, Kombination mit Bevacizumab 0
1.030
100% Zusatznutzen nicht belegt aufgehoben
Olaparib (3) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Mammakarzinom, BRCA1/2-Mutationen, HER2- 460–710 100% Anhaltspunkt für geringer Zusatznutzen
Olaparib (4) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primäres Peritonealkarzinom, BRCA-mutiert, FIGO-Stadien III und IV, Erhaltungstherapie 0
70–325
100% Zusatznutzen nicht belegt aufgehoben
Olaparib (2) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primäres Peritonealkarzinom, Platin-Sensitiv, Erhaltungstherapie 1.900–2.400 100% Anhaltspunkt für geringer Zusatznutzen
Olaparib (1) Lynparza® AstraZeneca GmbH Onkologische Erkrankungen Ovarialkarzinom, Eileiterkarzinom oder primäres Peritonealkarzinom 0
200–600
100% nicht-quantifizierbarer Zusatznutzen Orphan aufgehoben


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