Palbociclib (1) – Ibrance®

Mammakarzinom

Steckbrief

Start des Verfahrens 01.12.2016 – Zulassung: 09.11.2016
Beschluss 18.05.2017 Patientengruppen aufgehoben
Befristung bis 01.10.2018
Wirkstoff Palbociclib
Handelsname Ibrance®
Pharm. Unternehmer Pfizer Pharma GmbH
G-BA Vorgangsnummer D-264
ATC-Code L01EF01 CDK-Inhibitoren (L01EF)
ICD-10 Codes (AIS) C50.0Bösartige Neubildung: Brustwarze und Warzenhof, C50.1Bösartige Neubildung: Zentraler Drüsenkörper der Brustdrüse, C50.2Bösartige Neubildung: Oberer innerer Quadrant der Brustdrüse, C50.3Bösartige Neubildung: Unterer innerer Quadrant der Brustdrüse, C50.4Bösartige Neubildung: Oberer äußerer Quadrant der Brustdrüse, C50.5Bösartige Neubildung: Unterer äußerer Quadrant der Brustdrüse, C50.6Bösartige Neubildung: Recessus axillaris der Brustdrüse, C50.8Bösartige Neubildung: Brustdrüse, mehrere Teilbereiche überlappend, C50.9Bösartige Neubildung: Brustdrüse, nicht näher bezeichnet
Alpha-ID Codes (AIS) I102868Bösartige Neubildung der äußeren 2 Quadranten der Brustdrüse, I102970Bösartige Neubildung des oberen inneren Quadranten der Brustdrüse, I102971Bösartige Neubildung des unteren inneren Quadranten der Brustdrüse, I102972Bösartige Neubildung des oberen äußeren Quadranten der Brustdrüse, I102973Bösartige Neubildung des unteren äußeren Quadranten der Brustdrüse, I102998Bösartige Neubildung des zentralen Drüsenkörpers der Brustdrüse, I102999Bösartige Neubildung des Recessus axillaris der Brustdrüse, I111628Bösartige Neubildung der Brustwarze und des Warzenhofes, I18052Mammakarzinom
DDD Tagesdosis 94 mg oral
Therapeutisches Gebiet Onkologische Erkrankungen Mammakarzinom / Brustkrebs (BC)
Grund des Verfahrens Erstbewertung
Aufgehoben durch: Palbociclib (2) (22.03.2019)
Besonderheit ZVT-Änderung

Anwendungsgebiet des Beschlusses

Ibrance ist angezeigt zur Behandlung von Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs:

- in Kombination mit einem Aromatasehemmer
in Kombination mit Fulvestrant bei Frauen, die zuvor eine endokrine Therapie erhielten

Bei prä- oder perimenopausalen Frauen sollte die endokrine Therapie mit einem LHRH-Agonisten (LHRH =Luteinizing Hormone-Releasing Hormone) kombiniert werden.

Patientengruppe Indikation ZVT
a1) Behandlung von Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs: Postmenopausale Patientinnen in Erstlinientherapie Anastrozol oder Letrozol oder ggf Tamoxifen
a2) Behandlung von Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs: Prä-/perimenopausale Patientinnen in Erstlinientherapie Tamoxifen in Kombination mit einer Ausschaltung der Ovarialfunktion
b1) Behandlung von Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs: Postmenopausale Patientinnen mit Progression nach einer vorangegangenen endokrinen Therapie Tamoxifen oder Anastrozol oder Fulvestrant oder Letrozol oder Exemestan oder Everolimus in Kombination mit Exemestan
b2) Behandlung von Hormonrezeptor (HR)-positiven, humanen epidermalen Wachstumsfaktor-Rezeptor-2(HER2)-negativen lokal fortgeschrittenen oder metastasierten Brustkrebs: Prä-/perimenopausale Patientinnen mit Progression nach einer vorangegangenen endokrinen Therapie Endokrine Therapie

Studien und Ergebnisse

Anzahl Studien
(beste Patientengruppe)
1 (Paloma-2)
Studiendesign
(beste Patientengruppe)
H2H vs. ZVT
Metaanalyse
(beste Patientengruppe)
nein
Grund für Patientengruppenbildung (G-BA) Vorbehandlung, Alter
ZVT-Änderung 22.11.2016 – unmittelbar vor Dossiereinreichung

  • Klinische Studien
    • Die Studie PALOMA-2 (N=666) ist eine randomisierte, doppelblinde Phase-III-Studie zum Vergleich der Wirkstoffkombinationen Palbociclib + Letrozol (N=444) mit Placebo + Letrozol (N=222).
    • Die Studie PALOMA-1 besteht aus einer einarmigen, nicht randomisierten Phase-I-Teilstudie und einer randomisierten Phase-II-Teilstudie, in die eine mit PALOMA-2 vergleichbare Patientenpopulation ohne vorangegangene endokrine Therapie eingeschlossen wurde.

a1) Postmenopausale Patientinnen in Erstlinientherapie

  • Für postmenopausale Patientinnen in Erstlinientherapie ist ein Zusatznutzen gegenüber Letrozol nicht belegt.
  • Im Ergebnis stellt der G-BA fest, dass für Palbociclib in Kombination mit Letrozol zur Behandlung von postmenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs ein Zusatznutzen gegenüber Letrozol nicht belegt ist.
  • Mortalität
    • Das mediane Überleben wurde aufgrund der geringen Anzahl an Ereignissen noch nicht erreicht, finale Analysen zum Endpunkt Gesamtüberleben stehen aus.
    • Für die Endpunktkategorie Mortalität ergibt sich auf Grundlage der verfügbaren Ergebnisse kein Zusatznutzen durch die Hinzunahme von Palbociclib zur Therapie mit Letrozol.
  • Morbidität - Progressionsfreies Überleben (PFS)
    • Das PFS war in der Palbociclib-Behandlungsgruppe gegenüber der Kontrollgruppe statistisch signifikant um 10,3 Monate im Median verlängert (24,8 vs. 14,5 Monate im Median; HR: 0,58 [95%-KI: 0,46; 0,72]; p < 0,0001).
    • Zusammengefasst geht aus den vorliegenden Daten nicht hervor, dass die unter Palbociclib statistisch signifikant verlängerte Zeit des progressionsfreien Überlebens ‒ radiologisch bestimmte Krankheitsprogression nach den RECIST-Kriterien ‒ mit einer Verbesserung der Morbidität oder gesundheitsbezogenen Lebensqualität verbunden ist.
    • Die Ergebnisse zum Endpunkt progressionsfreies Überleben werden deshalb in der vorliegenden Bewertung nicht herangezogen.
  • Morbidität - Zeit bis zur ersten nachfolgenden (intravenösen) Chemotherapie
    • Für die Studie PALOMA-2 ergeben sich hinsichtlich der Aussagekraft der Ergebnisse zum Endpunkt Zeit bis zur ersten nachfolgenden Chemotherapie gravierende Unsicherheiten.
    • Zum einen erfolgte für die entsprechende Auswertung keine Berücksichtigung der Mortalität bzw. des Versterbens.
    • In der Folge ergibt sich unter Einbeziehung des Versterbens kein statistisch signifikanter Unterschied hinsichtlich der Ereignisraten für die Zeit bis zur ersten nachfolgenden intravenösen Chemotherapie zwischen den Behandlungsarmen.
  • Morbidität - Gesundheitszustand (EQ-5D Visuelle Analogskala)
    • Die Mittelwerte der ermittelten Änderung zwischen Studienbeginn und Behandlungsende unterschieden sich im Vergleich der Studienarme nicht statistisch signifikant voneinander.
    • Für den Endpunkt Gesundheitszustand (EQ-5D-VAS) ist daher ein Zusatznutzen von Palbociclib in Kombination mit Letrozol nicht belegt.
  • Lebensqualität - Zeit bis zur Verschlechterung der Lebensqualität (FACT-B)
    • Es zeigt sich weder für die Gesamtskala des FACT-B noch für die weiteren betrachteten (Sub-)Skalen ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsarmen.
    • Für Palbociclib in Kombination mit Letrozol in der Endpunktkategorie Lebensqualität ist ein Zusatznutzen nicht belegt.
  • Nebenwirkungen - Unerwünschte Ereignisse (UE)
    • Für nahezu alle Patienten in beiden Studienarmen der Studie PALOMA-2 wurde ein unerwünschtes Ereignis aufgezeichnet (Interventionsarm: 98,9 %, Vergleichsarm: 95,5 %).
  • Nebenwirkungen - Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SUE)
    • Für die schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse liegt ein statistisch signifikanter Behandlungseffekt zuungunsten von Palbociclib vor (PALOMA-2: HR: 1,63 [95%-KI: 1,06; 2,49]; p = 0,023).
  • Nebenwirkungen - Schwere UE (CTCAE Grad 3/4)
    • Hinsichtlich der Zeit bis zum Auftreten von schweren unerwünschten Ereignissen mit CTCAE-Grad 3 oder 4 besteht ein signifikanter Behandlungseffekt zuungunsten von Palbociclib plus Letrozol (PALOMA-2: HR: 5,50 [95%-KI: 4,14; 7,31]; p < 0,001).
  • Nebenwirkungen - Abbruch wegen UE
    • Die mediane Zeit bis zum Therapieabbruch aufgrund eines unerwünschten Ereignisses unterschied sich in der Studie PALOMA-2 zwischen den Behandlungsarmen nicht statistisch signifikant voneinander.
  • Gesamtbewertung
    • In der Gesamtbetrachtung der Endpunkte zu den Nebenwirkungen zeigten sich keine Vorteile jedoch bedeutsame Nachteile durch eine Zunahme von schwerwiegenden UE und schweren UE (CTCAE-Grad 3 oder 4) bei der Behandlung mit Palbociclib und Letrozol gegenüber der Behandlung mit der zweckmäßigen Vergleichstherapie Letrozol.
    • In einer Abwägungsentscheidung gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass für Palbociclib in Kombination mit Letrozol zur Behandlung von postmenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs ein Zusatznutzen gegenüber Letrozol nicht belegt ist.

a2) Prä-/perimenopausale Patientinnen in Erstlinientherapie

  • Für prä-/perimenopausale Patientinnen in Erstlinientherapie ist ein Zusatznutzen von Palbociclib gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt.
  • Für prä-/perimenopausale Patientinnen in Erstlinientherapie wurden keine Daten für die Bewertung des Zusatznutzens von Palbociclib gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie vorgelegt.

b1) Postmenopausale Patientinnen mit Progression nach einer vorangegangenen endokrinen Therapie

  • Für postmenopausale und prä-/perimenopausale Patientinnen mit Progression nach einer vorangegangenen endokrinen Therapie ist ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt.
  • In der Gesamtschau gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass für Palbociclib in Kombination mit Fulvestrant zur Behandlung von postmenopausalen und prä-/perimenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, die zuvor eine endokrine Therapie erhielten, ein Zusatznutzen gegenüber Fulvestrant nicht belegt ist.
  • Mortalität
    • In PALOMA-3 zeigte sich bezogen auf die Gesamtpopulation der Studie kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen der Behandlung mit Palbociclib plus Fulvestrant verglichen mit Fulvestrant (HR: 1,02 [95%-KI: 0,46; 2,25]; p-Wert = 0,970).
    • Das mediane Überleben wurde aufgrund der geringen Anzahl an Ereignissen noch nicht erreicht, finale Analysen zum Endpunkt Gesamtüberleben stehen aus.
    • Für die Endpunktkategorie Mortalität ergibt sich auf Grundlage der verfügbaren Ergebnisse kein Zusatznutzen für die Kombinationstherapie aus Palbociclib und Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant.
  • Morbidität - Progressionsfreies Überleben (PFS)
    • Das PFS war in der Palbociclib-Behandlungsgruppe gegenüber der Kontrollgruppe statistisch signifikant um 5,4 Monate im Median verlängert (9,2 vs. 3,8 Monate; HR: 0,42 [95%-KI: 0,32; 0,56]; p < 0,001).
    • Zusammengefasst geht aus den vorliegenden Daten nicht hervor, dass die unter Palbociclib statistisch signifikant verlängerte Zeit des progressionsfreien Überlebens ‒ radiologisch bestimmte Krankheitsprogression nach den RECIST-Kriterien ‒ mit einer Verbesserung der Morbidität oder gesundheitsbezogenen Lebensqualität verbunden ist.
    • Die Ergebnisse zum Endpunkt progressionsfreies Überleben werden in der vorliegenden Bewertung nicht herangezogen.
  • Morbidität - Zeit bis zur ersten nachfolgenden (intravenösen) Chemotherapie
    • Zum einen erfolgte für die entsprechende Auswertung keine Berücksichtigung der Mortalität bzw. des Versterbens.
    • In der vorliegenden Nutzenbewertung bestehen somit gravierende Unsicherheiten in der Interpretation der Ergebnisse zum Endpunkt Zeit bis zur ersten nachfolgenden (intravenösen) Chemotherapie.
  • Morbidität - Gesundheitszustand (EQ-5D Visuelle Analogskala)
    • Der allgemeine Gesundheitszustand wurde mittels der visuellen Analogskala des EQ-5D erhoben. Die Mittelwerte der ermittelten Änderung zwischen Studienbeginn und Behandlungsende unterschieden sich im Vergleich der Studienarme nicht statistisch signifikant voneinander.
    • Ein Zusatznutzen von Palbociclib für den Endpunkt Gesundheitszustand (EQ-5D-VAS) ist daher nicht belegt.
  • Morbidität - Symptomatik (Schmerzen)
    • Für den Endpunkt „Schmerzen“ zeigte sich ein statistisch signifikanter Unterschied zugunsten von Palbociclib (HR: 0,63 [95%-KI: 0,48; 0,84]; p=0,002).
  • Morbidität - Symptomatik (Belastung durch Haarausfall)
    • Für den Endpunkt „Belastung durch Haarausfall“ hingegen lag ein statistisch signifikanter Unterschied zuungunsten von Palbociclib vor (HR: 2,43 [95%-KI: 1,17; 5,07]; p=0,014).
  • Lebensqualität - Zeit bis zur Verschlechterung der Lebensqualität (Emotionale Funktion)
    • Es zeigte sich für den Endpunkt „Emotionale Funktion“ ein statistisch signifikanter Unterschied zugunsten von Palbociclib plus Fulvestrant (HR: 0,66 [95%-KI: 0,48; 0,91]; p=0,011).
  • Lebensqualität - Zeit bis zur Verschlechterung der Lebensqualität (Sexueller Genuss)
    • Für den Endpunkt „Sexueller Genuss“ hingegen lag ein statistisch signifikanter Behandlungseffekt zuungunsten von Palbociclib plus Fulvestrant vor (HR: 1,78 [95%-KI: 0,99; 3,21]; p=0,0496).
  • Nebenwirkungen - Unerwünschte Ereignisse (UE)
    • In PALOMA-3 trat im Interventionsarm bei 98,9 % der Patientinnen ein unerwünschtes Ereignis auf, im Vergleichsarm waren es 95,5 % der Patientinnen.
  • Nebenwirkungen - Schwerwiegende unerwünschte Ereignisse (SUE)
    • Für die schwerwiegenden unerwünschten Ereignisse liegt kein statistisch signifikanter Behandlungseffekt zwischen Palbociclib plus Fulvestrant und Fulvestrant vor.
  • Nebenwirkungen - Schwere UE (CTCAE Grad 3/4)
    • Es zeigte sich hinsichtlich der Zeit bis zum Auftreten von schweren unerwünschten Ereignissen mit CTCAE-Grad 3 oder 4 ein statistisch signifikanter Behandlungseffekt zuungunsten von Palbociclib plus Fulvestrant (HR: 6,19 [95%-KI: 4,25; 9,02]; p < 0,001).
  • Nebenwirkungen - Abbruch wegen UE
    • Für die mediane Zeit bis zum Therapieabbruch aufgrund eines unerwünschten Ereignisses zeigte sich kein statistisch signifikanter Unterschied zwischen den Behandlungsarmen.
  • Gesamtbewertung
    • In der Gesamtschau gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass für Palbociclib in Kombination mit Fulvestrant zur Behandlung von postmenopausalen und prä-/perimenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, die zuvor eine endokrine Therapie erhielten, ein Zusatznutzen gegenüber Fulvestrant nicht belegt ist.
    • Bei den Nebenwirkungen ist hinsichtlich des Endpunktes schwere unerwünschte Ereignisse (CTCAE-Grad 3 oder 4) ein bedeutsamer Nachteil für Palbociclib plus Fulvestrant im Vergleich zu Fulvestrant festzustellen, insbesondere hinsichtlich der durch Palbociclib hervorgerufenen ausgeprägten Myelosuppression.

b2) Prä-/perimenopausale Patientinnen mit Progression nach einer vorangegangenen endokrinen Therapie

  • Für postmenopausale und prä-/perimenopausale Patientinnen mit Progression nach einer vorangegangenen endokrinen Therapie ist ein Zusatznutzen gegenüber der zweckmäßigen Vergleichstherapie nicht belegt.
  • In der Gesamtschau gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass für Palbociclib in Kombination mit Fulvestrant zur Behandlung von postmenopausalen und prä-/perimenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, die zuvor eine endokrine Therapie erhielten, ein Zusatznutzen gegenüber Fulvestrant nicht belegt ist.
  • Gesamtbewertung
    • In der Gesamtschau gelangt der G-BA zu dem Ergebnis, dass für Palbociclib in Kombination mit Fulvestrant zur Behandlung von postmenopausalen und prä-/perimenopausalen Patientinnen mit Hormonrezeptor-positivem, HER2-negativem lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, die zuvor eine endokrine Therapie erhielten, ein Zusatznutzen gegenüber Fulvestrant nicht belegt ist.

Zugehörige Verfahren

Palbociclib (3) Ibrance® Pfizer Pharma GmbH Onkologische Erkrankungen Mammakarzinom, Patientenpopulation a1 7.400–34.700 100% Zusatznutzen nicht belegt
Palbociclib (2) Ibrance® Pfizer Pharma GmbH Onkologische Erkrankungen Mammakarzinom, Patientenpopulation b1) und b2) 6.190–30.000 100% Zusatznutzen nicht belegt
Palbociclib (1) Ibrance® Pfizer Pharma GmbH Onkologische Erkrankungen Mammakarzinom 7.380–35.760
14.560–70.550
100% Zusatznutzen nicht belegt Patientengruppen aufgehoben


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